29 minutes | Sep 29th 2020

Freiheit und Sicherheit: Gegenspieler oder Verbündete?

Wie weit darf man die Freiheit der Einzelnen – etwa durch Corona-Maßnahmen – einschränken, um damit die Sicherheit der gesamten Bevölkerung zu schützen? Sind Freiheit und Sicherheit immer Gegensätze, oder können sie sich auch ergänzen? Ein Interview unserer Ad-Hoc-AG Zukunftswerte vom 22. September 2020. Sie hören: Die Wissenschaftsredakteurin Jeanne Turczynski (BR), den Historiker Prof. Dr. Eckhart Conze (Universität Marburg) und den Philosophen Prof. Dr. Otfried Höffe (Universität Tübingen). Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber. Foto: flickr/Kai Schwerdt.

Am 28. Oktober 2020 findet in der BAdW der Workshop "Freiheit und Sicherheit. Zur Koordination eines Wertekonflikts" der Ad-Hoc-AG "Zukunftswerte" statt. Prof. Conze und Prof. Höffe sind ebenfalls beteiligt.
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Zur Ad-Hoc-AG "Zukunftswerte"

Die Ad-Hoc-Arbeitsgruppe "Zukunftswerte" wurde 2019 eingerichtet und widmet sich zentralen gesellschaftlichen Werten, die aktuell vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt sind, z.B. durch Digitalisierung und durch soziale Medien, durch Nationalismus und Populismus, durch Migration sowie durch die Infragestellung oder den Bedeutungsverlust wertstiftender Institutionen.

Drei Paare von Werten stehen im Mittelpunkt und werden als Spannungsfelder analysiert: Freiheit und Sicherheit (Sprecherin: Prof. Dr. Nicole J. Saam), Gemeinschaftsinteresse und Eigeninteresse (Sprecherin: Prof. Dr. Andrea Abele-Brehm) sowie Multikulturalität und Identität (Prof. Dr. Michael F. Zimmermann). Die Ad Hoc-AG beschäftigt sich aus empirischer und normativer Perspektive u. a. mit folgenden Themen: Akzeptanz und Zurückweisung von Werten, Wertevermittlung und Zukunft der Wertevermittlung in gesellschaftlichen Institutionen; historische und kulturelle Verankerung von Werten und deren Transformationen; handlungsleitende und andere Funktionen von Werten. Die Arbeitsgruppe reflektiert und initiiert Forschung zu diesen Fragestellungen und möchte gleichzeitig die gesellschaftliche Debatte zu den o.g. Spannungsfeldern fördern.

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